Mohrenmaki (Eulemur macaco)

IUCN Status IUCN - Least Concern gefährdet
Mohrenmaki (Eulemur macaco)
Mohrenmaki (Eulemur macaco), aufgenommen im Edinburg Zoo.
© Olivier Lejade, CC by-nc-sa
Physiologie männlich weiblich
Gewicht:(kg) 2,40 2,49
Schwanz:(cm) 55
Kopf-Rumpf:(cm) 41
Ernährung
Früchte, Samen, Blätter, blüten, Nectar, Pilze, Kleingetier
Systematik
Unterordung: Strepsirrhini
Teilordung: Lemuriformes
Familie: Lemuridae
Gattung: Eulemur
Art: E. macaco
Daten nach Rowe (1996)
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IUCN Red List of Threatened Species. Version 2011.1. www.iucnredlist.org

Der Mohrenmaki (Eulemur macaco) ist ein sehr kleiner Lemur von der Größe einer kleinen Hauskatze. Mohrenmakis haben lange buschige Schwänze und eine kurze spitze Schnauze, die entfernt an einen Fuchs erinnert. Die Männchen der Mohrenmakis sind völlig schwarz, während die Fellfarben der Weibchen von rot bis goldbraun reichen. Die Einheimischen auf Madagaskar nennen den Mohrenmaki »Ankomba« oder manchmal nur »Komba«.

Mohrenmakis sind tagsüber und in der Dämmerung aktiv. Ihre Körperlänge beträgt 38 -45 cm, der Schwanz ist 51 bis 64 cm lang. Die Tiere erreichen ein Gewicht von 2,0 - 2,9 kg.

Mohrenmakis kommen nur an der nördlichen Spitze Madagaskars, sowie auf den beiden kleinen Inseln Nosy Komba und Nosy vor, die vor der Nordküste Madagaskars liegen. Mohrenmakis leben wie die meisten Lemuren in den Bäumen. Eine neuere Studie hat gezeigt, dass sie in 4 verschiedenen Umwelten auf der Insel leben: primärer Regenwald, sekundäre Wald, sowie in Holz- und Maisplantagen.

Mohrenmakis ernähren sich, wie viele andere Lemuren, meist von Früchten und Blättern, obwohl ihre Ernährung von Zeit zu Zeit variiert.

Bisher wurden noch keine größeren Studien über das Verhalten der Mohrenmakis durchgeführt, so dass die Wissenschaft nur über wenig Informationen verfügt. Was man weiß ist, dass sie in Gruppen von 2 - 15 Individuen leben und dass diese Gruppen gemischt sind, also aus weiblichen und männlichen Tieren bestehen.

Nach einer Tragzeit von ungefähr 120 bis 129 Tagen kommt in der Regel ein Junges zur Welt, wobei Zwillinge auch nicht ungewöhnlich sind.

Wie das auch bei anderen Lemuren der Fall ist, sind die Mohrenmakis als direktes Ergebnis der fortgesetzten Abholzung der Regenwälder in ihrem Überleben gefährdet. Studien haben gezeigt, dass die Zahlen der Mohremakis stetig zurückgehen, obwohl es ernsthafte Bemühungen gibt, diese Art vor dem Aussterben zu bewahren.

Rowe, N. 1996. The Pictorial Guide to the living Primates. Pogonia Press.

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