Unterordung: Strepsirrhini
Teilordung: Lorisiformes
Familie: Galagonidae
Gattung: Galagoides
Art: G. orinus

Berggalago (Galagoides orinus)

Berggalago (Galago orinus)
Berggalago (Galago orinus).
Foto: © LiveSciences, Andrew Perkin, Oxford Brookes University

Der Berggalago oder Uluguru-Galago (Galago orinus) ist ein kleiner Primat aus der Ordung der Feuchtnasenaffen (Strepsirrhini). Er bewohnt die ostafrikanischen Bergwälder Tansanias (Udzungwa-, Uluguru- und Usambara-Berge) in Höhen von 1.200 bis 2.000 m [2].

Als Lebensraum bevorzugt der Berggalago (Galago orinus) die mittleren bis oberen Etagen der Bäume. Es wird vermutet, dass die Weibchen ein oder zwei Junge pro Jahr zur Welt bringen [2].

Berggalagos (Galago orinus) erreichen eine Körperlänge von 14 bis 15 cm, hinzu kommt der Schwanz, der mit 17 bis 19 cm länger als der Rest des Körpers ist. Das Fell ist auf dem Rücken rötlich-braun, der Bauch ist heller. Berggalagos (Galago orinus) haben wie alle Mitglieder der Gattung Galago sehr große, an die nächtliche Lebensweise angepasste Augen mit einem Tapetum lucidum[?], wie es viele nachtaktive Säugetiere haben. Die Ohren sind groß und können unabhängig voneinander bewegt werden [3].

Der kleine Primat galt früher als Unterart des Zwerggalagos (Galago demidoff) [1] und ist sympatrisch[?] mit dem Sansibar-Galago (Galago zanzibaricus) und dem Kleinohr-Riesengalago (Otolemur garnettii) [2].

Berggalagos sehen sich zunehmend mit der Zerstörung ihres Lebensraums durch Abholzung und Umwandlung in Argrarflächen konfrontiert. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst ungefähr 20.000 km² und die Teilpopulationen sind stark zersplittert. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) stuft Berggalagos als „gering gefährdet“ (near threatened) ein. Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) listet die Art in Anhang II [?].

[1] Macdonald, D., 2001; [2] Butynski, T.M., Perkin, A., Bearder, S. & Ehardt, C. 2008. Galagoides orinus. In: IUCN 2009. IUCN Red List of Threatened Species. Version 2009.2. <www.iucnredlist.org>. Downgeloaded am 21. Februar 2010; [3] Geissmann, T., 2003

 


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