| IUCN Status |
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| Least Concern / nicht gefährdet | ||
| Physiologie | ||
| Gewicht*: | 822 g | 721 g |
| Kopf-Rumpf-Länge*: | 26,6 cm | |
| Schwanz*: | 36,4 cm | |
| Ernährung | ||
| Früchte und kleine Tiere (Käfer, Ameisen, Termiten, Schnecken und Vögel) | ||
| Systematik | ||
| Unterordung: | Strepsirrhini | |
| Teilordung: | Lorisiformes | |
| Familie: | Galagonidae | |
| *Daten sind Mittelwerte, nach Rowe (1996) | ||
Der Kleinohr-Riesengalago oder Nördlicher Riesengalago (Otolemur garnettii) galt früher als Unterart des Riesengalagos (Otolemur crassicaudatus) und ist in Südost-Afrika verbreitet.
Das Fell ist rötlich-braun bis graubraun. Die Schwanzspitze ist braun, schwarz oder weiß.
Kleinohr-Riesengalagos (Otolemur garnettii) ernähren sich zur Hälfte aus Früchten und kleinen Tieren, einschließlich Käfern, Ameisen, Termiten, Schnecken und Vögeln. Die Männchen gehen alleine auf Nahrungssuche.
Bei Kleinohr-Riesengalagos (Otolemur garnettii) herrscht das Matriarchat. Die Reviere untereinander verwandter Weibchen überlappen sich oft. Die Reviere der Männchen sind mit 17,9 Hektar größer als die der Weibchen mit 11,6 Hektar. Während der nächtlichen Nahrungssuche legen sie innerhalb ihrer Reviere zwischen 1.600 und 3.000 Meter zurück.
Nach einer Tragzeit von 130 Tagen bringen die Weibchen jährlich 1 bis 2 Junge zur Welt. Anfangs tragen sie die Kleinen im Mund herum und "parken" sie an einem sicheren Ort, wenn sie sich auf Nahrungssuche begeben. Geburtssaison ist von August bis November, die Säuglinge werden etwa nach 140 Tagen entwöhnt.
Werden Kleinohr-Riesengalagos (Otolemur garnettii) in Gefangenschaft gemeinsam mit Großohr-Riesengalagos (Otolemur crassicaudatus) gehalten, paaren sie sich zwar, produzieren aber kaum Nachwuchs. Das liegt möglicherweise an der unterschiedlichen Penis-Morphologie der beiden eng verwandten Arten.
[1] Rowe, N. 1996. The pictorial Guide to the living Primates. Pogonia Press, Charlestown, Rhode Island.
