Springaffen (Callicebus)

Springaffen (Callicebus)
© Silvain Beauchamps, CC by
Systematik
Unterordung: Haplorrhini
Teilordung: Platyrrhini
Familie: Pithecidae
Gattung: Callicebus
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IUCN Red List of Threatened Species. Version 2011.1. www.iucnredlist.org

Die Springaffen der Gattung Callicebus sind die einzigen lebenden Mitglieder der Unterfamilie Callicebinae, zu der auch die ausgestorbenen Gattungen Xenothrix, Antillothrix, Paralouatta, Carlocebus, Homunculus, Lagonimico und möglicherweise Tremacebus gehören. Darüber hinaus ist Callicebus die artenreichste Gattung innerhalb der Familie Pitheciidae.

Wissenschaftler teilen die Gattung Callicebus in fünf Artengruppen ein: cupreus-, donacophilus-, moloch-, personatus- und torquatus-Gruppe [2].

Springaffen (Callicebus) bevorzugen Feucht- und Regenwälder von Meeresspiegelniveau bis 1000 m Höhe. Dort trifft man sie meist in Baumschichten vom Unterholz bis hinauf in 10 m Höhe an.

Sie ernähren sich von Früchten, auch unreifen, sowie von Insekten und Blättern. Einige Individuen wurden beobachtet, wie sie Erde von Blattschneiderameisenhaufen fraßen [1].

Im Vergleich zu anderen Neuweltaffen (Platyrrhini) haben Springaffen (Callicebus) kurze Eckzähne. Die Männchen sind nicht immer schwerer als die Weibchen. Springaffen leben monogam in Gruppen von 2 bis 6 Individuen. Nach einer Tragzeit von 155 Tagen kommt ein einzelnes Junges zur Welt. Geburten finden einmal im Jahr, meist zu Beginn der Regenzeit, statt [1].

Als tagaktive Primaten und als Baumbewohner bevorzugen Springaffen überwiegend dichte Wälder in der Nähe von Wasser. Sie schlafen in der Nacht, gönnen sich aber ab und zu auch ein Mittagsschläfchen. Die verschiedenen Arten unterscheiden sich erheblich in der Färbung, ähneln sich aber in den meisten anderen Merkmalen. Das Fell ist lang und weich, meist rötlich, braun, grau oder schwärzlich, und bei den meisten Arten ist die Unterseite heller als die Oberseite. Der Schwanz ist immer buschig und nicht zum Greifen geeignet.

[1] MacDonald, 2003; [2] Van Roosmalen et al., 2002;

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