Hoffmanns-Springaffe (Callicebus hoffmannsi)

IUCN Status IUCN - Least Concern
Least concern / nicht gefährdet
Hoffmanns-Springaffe (Callicebus hoffmannsi)
Physiologie* männlich weiblich
Kopf-Rumpf: 32,2 cm 31,6 cm
Schwanzlänge: 45,3 cm 46,5 cm
Gewicht: 920 g
Ernährung
Früchte, Blüten, Blätter, Insekten
Systematik
Unterordung: Haplorrhini
Teilordung: Platyrrhini
Familie: Pithecidae
Gattung: Callicebus
*Mittelwerte, Daten nach Rowe (1996)
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IUCN Red List of Threatened Species. Version 2011.1. www.iucnredlist.org

Der Hoffmanns-Springaffe (Callicebus hoffmannsi) ist ein tagaktiver Primat aus der Gruppe der Neuweltaffen (Platyrrhini). Er ist in Brasilien verbreitet und bewohnt die Tieflandwälder im östlichen Amazonasbecken, wo der Rio Tapajós in den Amazonas mündet, sowie südlich des Amazonas und westlich des Tapajós.

Wissenschaftler unterteilen die Gattung Callicebus in fünf Artengruppen ein - cupreus, donacophilus, moloch, personatus und torquatus. Laut van Roosmalen et al. (2002) gehören zur moloch-Gruppe die Arten Callicebus baptista, Callicebus bernhardi, Callicebus brunneus, Callicebus cinerascens, Callicebus hoffmannsi und Callicebus moloch [1][2].

Das Fell der Hoffmanns-Springaffen ist grundsätzlich zweifarbig, und zwar entweder mehrheitlich grau oder gelblich weiß, wobei es am Rücken olivgrün sein kann. Der Schwanz ist schwärzlich ohne weiße Spitze, wie bei manchen anderen Springaffen.

Über die Ökologie der der Hoffmanns-Springaffen (Callicebus hoffmannsi) ist so gut wie nichts bekannt. Im Allgemeinen kommen Springaffen (Callicebus) in einer breiten Palette von Lebensräumen vor, obwohl einige Arten spezielle Vorlieben zeigen. So ist von Callicebus donacopilus bekannt, dass er trockenere Wälder bevorzugt. Die Mitglieder der moloch-Gruppe und der cupreus-Gruppe gelten als weniger stark empfindlich bei Beeinträchtigungen des Lebensraums, sei es durch menschliche Einwirkungen oder durch saisonale Überschwemmungen [2].

Wie andere Springaffen dürften sich auch Hoffmanns-Springaffen (Callicebus hoffmannsi) überwiegend von Früchten, Blättern, Insekten und Samen ernähren. Springaffen bilden in der Regel kleine, territoriale Gruppen, die monogam geprägt sind. Ihre Reviere sind durchschnittlich 1,5 bis 30 km groß, in denen sie auf der Suche nach Nahrung täglich etwa 500 - 1.500 m zurücklegen.

Hoffmanns-Springaffen (Callicebus hoffmannsi) werden von der Weltnaturschutzunion IUCN als nicht gefährdet (Least Concern) eingestuft, da die Art relativ weit verbreitet ist und in einer unberührten Region des Amazonasgebiets lebt, in der noch keine menschlichen Einflüsse spürbar sind [3].

[1] Kobayashi, 1995; [2] Van Roosmalen et al., 2002; [3] Veiga, L.M. 2008. Callicebus hoffmannsi. In: IUCN 2010. IUCN Red List of Threatened Species. Version 2010.1. <www.iucnredlist.org>. Downloaded on 21 April 2010; [4] Rowe, N. 1996.

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