Mangaben (Cercocebus und Lophocebus)

Mangaben (Cercocebus und Lophocebus)
Halsbandmangabe (Cercocebus torquatus) im Colchester Zoo, Essex, England
Foto: © law_keven, CC by-sa
Systematik
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IUCN Red List of Threatened Species. Version 2011.1. www.iucnredlist.org

Mangaben (Cercocebus und Lophocebus) sind mittelgroße Affen, die hauptsächlich in Wäldern leben. Die bräunlichen Arten (Hauben- und Halsbandmangaben) sind eng miteinander verwandt. Für die schwärzlichen Arten (Mantel- und Schopfmangaben) wurde der Gattungsname Lophocebus eingeführt - sie sind nur relativ weitläufig mit den braunen Arten verwandt.

Bei allen Mangaben ist der Schwanz länger als der Körper. Die Weibchen sind kleiner als die Männchen, jedoch ist dieser Unterschied nicht so ausgeprägt wie bei den Meerkatzen. Mit ihren kräftigen Schneidezähnen sind Mangaben in der Lage harte Samen zu nutzen, die für die Meerkatzen, mit denen sie sich einen Lebensraum teilen, wertlos sind.

Die Paarungszeit der Mangaben scheint an keine feste Jahreszeit gebunden zu sein, die Tragzeit dauert 6 Monate. Jungtiere, Heranwachsende und Erwachsene sind bei Mangaben gleich gefärbt. Mangaben bilden große Gruppen, denen mehrere Männchen angehören. Sie geben verschiedene Laute von sich - die Schreie der Männchen sind weithin zu hören, wobei die Weibchen in lauten Chören singen.

Hauben- und Halsbandmangabe stammen von einem drill- oder mandrillähnlichen Vorfahren ab, während Mantel- und Schopfmangabe einen Vorfahren mit der Pavian- /Dscheladagruppe gemeinsam haben.

 

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